Frauen 1: Arbeitssieg gegen Schlusslicht Aalen

Nach einem intensiven, kampfbetonten Spiel mit vielen Zeitstrafen und Siebenmetern auf beiden Seiten, taten sich die favorisierten Handballerinnen der HSG Bargau/Bettringen bis zur letzten Minute sehr schwer, um die zwei Punkte mit nach Hause bringen zu können.
Schnell ging man mit 2:0 in Führung. Trotzdem war schon in dieser Anfangszeit abzusehen, dass die Gastgeber heute kräftig dagegenhalten würden. Nie konnte man sich richtig absetzen und nur ganz selten gelang der sonst so gefürchtete rasche Tempogegenstoß. Als nach einer Aalener Auszeit und Überzahl in der 26. Minute mit 13:10 erstmals eine 3 Tore-Führung zu Buche stand, glaubte der mitgereiste Anhang daran, dass sich das Spiel nun endlich auf die HSG Seite neigen würde. Abschlusspech und ein unnötiger Ballverlust in den letzten Sekunden brachten die Gastgeberinnen mit der Halbzeitsirene aber wieder auf ein Tor heran
Beim Stande von 14:13 für die HSG wurden die Seiten gewechselt.

Auch zum Wiederbeginn war deutlich zu spüren, dass die Aalenerinnen heute alles daransetzen würden, um endlich die Rote Laterne los zu werden. Erst als deren Spielmacherin phasenweise in Manndeckung genommen wurde, schwächte das deren Angriffsdruck etwas. Weiterhin wogte die Partie, auch dank zweier sehr guten Abwehrreihen, bis zur 50. Minute über Gleichstand und ein Tore Führung für die HSG, immer hin und her. Die Aalener Torhüterin zeigte mehrere Paraden und man konnte sich einfach nicht absetzten. Im Gegenteil, ging doch in der 51. Minute unter dem Jubel der Heimfans erstmals Aalen mit 20:19 in Führung. Nicht lockerlassend und Ruhe bewahrend hatte man sich drei Minuten vor Schluss beim Stande von 21:22 diese aber wieder zurückgeholt. Aalen glich wieder aus und es war völlig offen, wer hier als Sieger vom Platze gehen würde. Aber eiskalt und nervenstark wurde 45 Sekunden vor Schluss der Siebenmeter erfolgreich verwandelt. Der letzte verzweifelte Angriff der Aalener konnte erfolgreich unterbunden werden. Clever nutzte das Trainergespann Schneider/ Nuding diesen wichtigen Ballgewinn neun Sekunden vor Schluss für eine letztendlich den 24:23 Sieg sichernde Auszeit. Um in der Tabelle vorne dran zu bleiben war ein wertvoller, aber vor allem schwerer als geglaubter Arbeitssieg eingefahren.

Es spielten: Waibel (Tor), Junger (Tor), Stütz, Kolb (2), Bundschuh (1), Krieg (5/4), Häberle (1), Riek (1), Hörsch (3), Gunzenhauser (1), Wanner (1), Berger (9/2)