Rote Löwen schlagen den Tabellenzweiten – 35:26-Heimsieg gegen Kornwestheim
Die Männer 1 der HSG Bargau/Bettringen setzen ihren Aufwärtstrend eindrucksvoll fort. Mit einem souveränen 35:26 (18:12)-Heimsieg gegen den SV Salamander Kornwestheim 2 in der FEIN-Halle gelang den Roten Löwen der zweite Erfolg gegen einen Tabellenzweiten in dieser Saison.
Von der ersten Spielminute an war zu spüren, dass die Hausherren ihren Zuschauern einen weiteren Heimsieg präsentieren wollten. Mit hoher Intensität in der Defensive und klaren Abschlüssen im Angriff startete die HSG konzentriert in die Partie. Kornwestheim merkte schnell, dass es an diesem Abend schwer werden würde, in Bargau etwas Zählbares mitzunehmen. Über weite Strecken des Spiels ließen die Löwen keinen Zweifel daran aufkommen, dass die Punkte in der FEIN-Halle bleiben sollten. Zwar versuchten die Gäste immer wieder, den Abstand zu verkürzen, doch näher als auf zwei Tore kamen sie im gesamten Spielverlauf nicht heran. Die 18:12-Halbzeitführung spiegelte die klaren Kräfteverhältnisse wider.
Nach dem bereits gewonnenen Duell gegen den MTV Stuttgart zeigte die HSG erneut, dass sie mit den Spitzenteams der Liga mithalten – und diese auch schlagen – kann.
Besonders beeindruckend war die Abwehrleistung der HSG. Gegen eine individuell sehr starke Eins-gegen-eins-Mannschaft stand das Abwehrbollwerk der Hausherren kompakt, aggressiv und diszipliniert. Dahinter zeigten beide eingesetzten Torhüter eine hervorragende Leistung. Dabei musste die HSG auf ihre beiden Stammtorhüter Noah Hartmann und Mark Leibner verzichten. Fabian Barth aus der eigenen A-Jugend übernahm Verantwortung und überzeugte mit wichtigen Paraden. Zudem feierte Tom Plaschke, der in der vergangenen Saison seine offizielle Karriere beendet hatte, seine Rückkehr und unterstützte die Mannschaft ebenfalls mit wichtigen Paraden.
Auch im Angriff präsentierten sich die Löwen variabel und treffsicher. Simon Rott übernahm mit acht Treffern, darunter sechs sicher verwandelte Siebenmeter, Verantwortung in entscheidenden Momenten. Unterstützung erhielt er von Jonas Schwenk (7 Tore) und Jonas Schmutzert (6 Tore), die ebenfalls maßgeblich zum verdienten Heimsieg beitrugen. Bis zur Schlusssirene blieb die HSG konzentriert und brachte den Vorsprung souverän über die Zeit.
Am kommenden Samstag, den 7. März um 16:00 Uhr, geht es für die Roten Löwen wieder ins Remstal zur SG Weinstadt. Nach dem deutlichen 32:22-Hinspielsieg ist der Fokus klar auf einen weiteren Pflichtsieg gegen den Tabellenvorletzten gerichtet.
Es spielten: Fabian Barth, Tom Plaschke (beide Tor); Simon Rott, Jonas Schwenk, Jonas Schmutzert, Marco Wendisch, Felix Krieg, Manuel Menz, Lennard Sonnentag, Tim Stadelmaier, Florian Krazer, Jannik Stängle, Benedikt Ocker, Manuel Stelzer.
Roten Löwen gelingt furiose Aufholjagd im Gmünder Derby
Im Gmünder Stadtderby der Männer-Bezirksoberliga sicherte sich die HSG Bargau/Bettringen 2 gegen den TSB Schwäbisch Gmünd 2 nach einer furiosen Aufholjagd ein 33:33 (11:17). Vor starker Kulisse in der Bargauer FEIN-Halle schienen die Gastgeber beim 14:23 in der 38. Minute bereits klar auf der Verliererstraße, kämpften sich mit großer Moral jedoch eindrucksvoll zurück. Am Ende durfte sich die HSG über einen verdienten Punkt freuen – auch wenn in der Schlussphase sogar noch der Derby-Sieg greifbar war.
Dabei war die Ausgangslage vor dem Derby ohnehin brisant. Im Hinspiel hatten sich die Roten Löwen nach großem Kampf in der Großsporthalle noch denkbar knapp mit einem Tor geschlagen geben müssen – entsprechend hatte die HSG noch eine Rechnung offen. Nach der unnötigen Niederlage in der Vorwoche gegen Schwaikheim 2 war die Mannschaft zudem auf Wiedergutmachung aus. Dass der TSB mit nur einem Punkt Rückstand direkt hinter der HSG in der Tabelle lauerte, verlieh dem Stadtduell zusätzlich besondere Bedeutung und machte früh deutlich, dass in der FEIN-Halle nicht nur Derbyprestige, sondern auch ein wichtiges Zeichen im Kampf um die Tabellenplätze auf dem Spiel stand.
Die FEIN-Halle bot mit vollen Rängen und lautstarker Unterstützung von den Tribünen den passenden Rahmen für das Stadtderby. Die Gäste erwischten jedoch die bessere Anfangsphase, während die HSG im Angriff kaum Lösungen fand und in der Abwehr zu wenig Zugriff bekam. Zwei frühe Zeitstrafen, einfache Ballverluste und drei vergebene Siebenmeter erschwerten den Start zusätzlich. Der TSB nutzte dies konsequent aus und setzte sich Schritt für Schritt ab. Nach 14 Minuten nahm Trainer Munser beim Stand von 4:9 die erste Auszeit, um sein Team neu einzustellen. Doch auch das brachte zunächst nicht die erhoffte Wende: Die Gäste bauten ihre Führung weiter aus und gingen mit 17:11 in die Kabine.
Auch nach der Pause lief es für die HSG zunächst kaum besser als zu Beginn der Partie. Der TSB blieb tonangebend und baute seinen Vorsprung in der 38. Minute sogar auf 14:23 aus. Spätestens jetzt schien das Derby entschieden. Doch dann ging ein spürbarer Ruck durch die Mannschaft der HSG. Angetrieben von den Fans, die ihr Team weiterhin lautstark nach vorne peitschten, sowie mutigen taktischen Veränderungen von Trainer und Mannschaft, stemmten sich die Roten Löwen mit aller Kraft gegen die drohende Niederlage. Die HSG ging nun All-In und versuchte, das nahezu Unmögliche doch noch möglich zu machen. In der Abwehr stellte die HSG auf eine offensive 4:2-Formation um, um die wurfgewaltigen Rückraumspieler des TSB besser in den Griff zu bekommen – mit Erfolg. Durch die offensivere Deckung gelangen nun schnelle Ballgewinne, die das Team immer wieder in seine große Stärke brachten: das Tempospiel. So kam die HSG zu einfachen Toren und tankte mit jeder gelungenen Aktion zusätzlich Selbstvertrauen. Auch im Angriff bewiesen die Roten Löwen Mut, stellten auf das 7:6 um und arbeiteten sich Tor um Tor heran. In der 47. Minute verkürzte die HSG auf vier Tore, wenig später zwang sie die Gäste beim 27:29 bereits zu deren letzter Auszeit. Spätestens jetzt war klar, dass dieses Derby noch nicht entschieden war.
In der Schlussphase entwickelte sich ein packender Schlagabtausch, in dem die HSG das Momentum endgültig auf ihre Seite zog. In der 56. Minute erzielte Leo Mayer mit dem 32:32 den ersten Ausgleich der gesamten Partie. Die Gäste wirkten nun sichtlich beeindruckt, verloren im folgenden Angriff den Ball und wurden dafür umgehend bestraft: Nervenstark nutzte die HSG ihre Chance und ging in der 57. Minute beim 33:32 erstmals in Führung. Der TSB antwortete jedoch prompt mit dem 33:33. 17 Sekunden vor Schluss hatte die HSG nach einer Auszeit noch den letzten Angriff, konnte sich aber keine klare Abschlusschance mehr erspielen. So endete ein mitreißendes Stadtderby nach furioser Aufholjagd mit einem 33:33-Unentschieden.
Unter dem Strich fühlt sich das Unentschieden für die HSG wie ein gewonnener Punkt an – auch wenn nach dem Spielverlauf in den Schlussminuten sogar noch etwas mehr möglich gewesen wäre. Nach einem zwischenzeitlichen Neun-Tore-Rückstand bewiesen die Roten Löwen enorme Moral, großen Kampfgeist und den festen Glauben an die eigene Chance.
Es spielten: Marius Kreilinger (8), Julian Weinhold (8), Timo Schramm (7), Philipp Haas (4), Leo Mayer (3), Chris Barthle (1), Steffen Barthle (1), Niels Waldraff (1), Daniel Barthle, Lukas Knoblauch, Sebastian Koscheluh, David Ritz, Alexander Seewald, Simon Stütz, Falk Zeman
HSG kann Spitzenreiter lange ärgern, verliert aber am Ende doch
Am Sonntag spielten die Frauen 3 der HSG Bargau/Bettringen gegen die SG Schorndorf 1846. Die Gegnerinnen standen vor dem Spiel auf Platz 2 in der Tabelle und gingen damit als klarer Favorit in dieses Spiel. Das Hinspiel im November 2025 ging recht deutlich mit 29:21 verloren, dementsprechend lautete am Sonntag die Devise: mutig und mit Spaß spielen, um die Schorndorferinnen vor eine schwere Aufgabe zu stellen und zu ärgern.
Und tatsächlich legten die Löwinnen einen starken Start hin. Nach 7 Minuten führte die HSG mit 5:1, die starke Abwehr und das erfolgreiche Umschaltspiel überrumpelte die Gegnerinnen und ließ ihnen in den ersten Minuten keinen Zugriff auf das Spiel finden. Dann jedoch wurde das Angriffsspiel der SG Schorndorf effektiver, und sie konnten sich Tor für Tor heranarbeiten. Mit einer knappen Führung von 11:10 für die HSG ging es in die Pause.
Der Start nach der Halbzeit lief allerdings nicht wie gewünscht. Die offensive und sehr harte Abwehr der SG Schorndorf führte zu vielen Ballverlusten im Angriff, die gnadenlos bestraft wurden. So konnte die SG Schorndorf das Spiel drehen und ging in der 35. Minute in Führung und zog zur 40. Minuten mit 11:15 davon. Mit einfachen Rückraumtreffern, die die Abwehr der HSG nicht in den Griff bekam, konnte die SG Schorndorf sich weiter absetzen und so endete das Spiel mit 21:28 ähnlich deutlich wie das Hinspiel.
Dennoch bleibt für die Spielerinnen der HSG insbesondere die erste Halbzeit als sehr erfolgreich im Kopf, dieser Schwung soll in die kommenden Spiele mitgenommen werden.
Es spielten: Saskia Svoboda (Tor), Vanessa Weinhold (2), Yara Kabott, Sara Fileppi, Carmen Rieg, Caro Lerch (1), Lisa Jäger, Alina Haag (2), Louisa Kornau, Laura Frey (6), Elena Kolb, Jenni Kretschmer (3), Saskia Huttenlauch (2), Barbara Streit (3), Maren Perlak
Wahnsinnige Schlussphase in Bargau –mjA bezwingt SG H2Ku Herrenberg nach offenem Schlagabtausch
Die männliche Jugend A der HSG Bargau/Bettringen gewinnt am Samstag vor rund 80 Zuschauern ein intensives, emotional aufgeladenes Oberliga-Duell mit 37:32 (16:14) gegen die SG H2Ku Herrenberg – und entscheidet die Partie mit einer furiosen Schlussphase in den letzten fünf Minuten.
Zunächst kam man mit maximaler Energie aus der Kabine. Aggressiv in der Abwehr, konsequent im Umschaltspiel und mit viel Zug zum Tor setzte man früh ein Zeichen. Nach nicht einmal vier Minuten stand es 3:0, wenig später 6:1. Vor allem Lennard Sonnentag und Lennard Kolb drückten dem Spiel in der Anfangsphase ihren Stempel auf.
Bis zur 15. Minute baute Bargau/Bettringen den Vorsprung auf 9:4 aus. Doch Herrenberg fing sich, nutzte Überzahlsituationen und blieb über schnelle Rückraumaktionen im Spiel. Zur Pause führte die HSG knapp, aber verdient mit 16:14.
In der zweiten Halbzeit entwickelte sich ein offener Fight. Herrenberg glich aus, ging zwischenzeitlich sogar in Führung. Jede Zeitstrafe, jeder Siebenmeter, jede Parade wurde emotional gefeiert oder hadernd kommentiert. Insgesamt 11 Hinausstellungen und eine rote Karte untermauerten die Intensität dieser Partie.
Beim 28:28 in der 51. Minute war alles wieder offen. Die Bank feierte jede Aktion und es war jetzt kein Spiel mehr, sondern es war ein Kampf.
Ab Minute 55 beim Stand von 31:31 kippte das Momentum endgültig auf Seiten der HSG. David Ritz übernahm durch ein hervorragendes Konterspiel die Verantwortung. Erst das 32:31, dann wenig später der nächste Treffer. Leo Mayer traf nervenstark vom Siebenmeterpunkt (36:32), während Herrenberg in Überzahl und trotz Auszeit die Kontrolle verlor.
Hinten wurde um jeden Ball gefightet, Würfe geblockt, Durchbrüche unterbunden. Selbst die zweite Zeitstrafen gegen Kolb brachte die HSG nicht mehr aus dem Tritt. Stattdessen setzte Ritz mit seinem zehnten Treffer zum 37:32 den endgültigen Schlusspunkt – pure Explosion auf dem Feld und auf der Tribüne.
Diese letzten Minuten waren eine Mischung aus Willenskraft, Nervenstärke und absolutem Siegeswillen.
Es spielten: Fabian Barth (Tor), David Ritz (10), Lennard Kolb (5), Leo Mayer (5), Paul Offenhäuser (5), Lennard Sonnentag (5), Jonas Weiß (3), Sebastian Koscheluh (2), Tim Groß (1), Philipp Kolb (1), Ben Fürst, Thilo Hegele, Ben Krätzer, Benjamin Süß
Vierter Sieg in Folge: wjB schlägt HC Oppenweiler/Backnang
Die wjB der HSG Bargau/Bettringen hat sich in einem spannenden Spiel gegen den HC Oppenweiler/Backnang durchgesetzt und damit den vierten Sieg eingefahren.
Zu Beginn taten sich die jungen Löwinnen schwer: In den ersten Minuten lief wenig zusammen und es dauerte, bis der erste Treffer fiel. Doch ab der 14. Minute zeigte das Team, was es im Training erarbeitet hat. Mit viel Einsatz, guter Abwehrarbeit und Teamgeist kämpfte sich die HSG zurück ins Spiel und ging mit einer verdienten 13:10-Führung in die Halbzeitpause.
Nach der Pause ging die HSG hochmotiviert aufs Feld und baute den Vorsprung bis zur 40. Minute auf 21:11 aus. Am Ende stand ein 22:18-Sieg für die Löwinnen.
Ein herzliches Dankeschön geht an unseren Sponsor der Aufwärmtrikots sowie an alle Zuschauerinnen und Zuschauer für die tolle Unterstützung!
Es spielten: Sophia Kottmann (Tor), Anna Ritzer (5), Lina Hinderberger (4), Amelie Baur (3), Keira Maier (3), Jule Zeman (2), Nele Groß (2), Benita Waibel (1), Emma Sperle (1), Hanna Predan (1), Nina Schick
wjc: Nach starkem Kampf ohne Punkte in der Fein-Halle
Am 01.03. traf unsere weibliche Jugend C1 im Oberliga-Spiel auf die weibliche C-Jugend des HT Staufen.
Die Zuschauer erlebten ein spannendes und intensives Spiel, das bis zur letzten Minute für große Spannung sorgte und die ganze Vielfalt des Handballsports zeigte.
Unsere Mädels erwischten einen guten Start und konnten sich zunächst einen komfortablen Vorsprung erspielen. Mit zunehmender Spieldauer ließ jedoch die Konzentration nach, sodass die Roten Löwinnen ins Hintertreffen gerieten. Trotz großem Einsatz gelang es nicht mehr, den Rückstand zu verkürzen, sodass es mit einem 16:19 in die Halbzeitpause ging.
Auch nach dem Seitenwechsel wirkten unsere Spielerinnen zunächst noch nicht ganz wach, wodurch der Rückstand zwischenzeitlich auf acht Tore anwuchs. Doch das Team zeigte großen Kampfgeist, ließ die Köpfe nicht hängen und arbeitete sich mit einer starken Abwehrleistung und mehr Konsequenz im Angriff Stück für Stück zurück ins Spiel. Der Einsatz wurde belohnt: Unsere Mädels kämpften sich bis auf zwei Tore heran und machten die Partie noch einmal richtig spannend.
In der Schlussphase entwickelte sich ein packender Schlagabtausch, bei dem die Halle geschlossen hinter unseren Spielerinnen stand. Trotz einer beeindruckenden Aufholjagd reichte es am Ende leider nicht für einen Punktgewinn. Der Endstand lautete 34:37.
Es spielten: Liz Staudenmaier, Maya Feifel (beide Tor), Mia Maric (4), Mia Sünder (1), Luisa Traub (11), Elina Baur (3), Lotta Keyßner (1), Elisa Haag (4), Marie Hackl, Lena Kurz (5), Pia Grieser, Alice Richter (5)
wje: Tolle Vorstellung vor heimischer Kulisse
Am Samstag lud die weibliche E-Jugend zum 6+1-Spieltag in die Uhlandhalle ein. Die Mädels traten gegen die HSG Gablenberg-Gaisburg und den SC Korb an.
2 Spiele - 2 Siege, bravourös gemeisterte Koordinationsübungen, eine beeindruckende Mannschaftsleistung und lautstarke Unterstützung von den Rängen in der Uhlandhölle - ein perfekter Heimspieltag! Die Mädels überzeugten in allen Bereichen und ließen sich am Ende zurecht von den vielen Fans feiern!
Weiter so Mädels! Wir sind stolz auf euch!
Für die HSG2B spielten: Anne Balint, Eva Bolgert, Leonie Ebert, Elisa Giallorenzo, Greta Heiß, Line Klotzbücher, Pia Kurz, Malina Maric, Chiara Müller, Nea Schübel, Doreen Spieß, Ida Treutler