Rote Löwinnen mit Punkteteilung gegen die SG Weinstadt
Handball-Oberliga: In einem intensiven, hochspannenden und hochklassigen Spiel trafen die Frauen 1 der HSG Bargau-Bettringen in der Frauen-Oberliga Staffel 2 am Samstag auf die SG Weinstadt. Wie schon im Hinspiel (30:30) teilten sich die beiden Teams nach einer dramatischen Schlussphase die Punkte. Das Spiel endete leistungsgerecht 25:25 (10:16). Beide Mannschaften konnten sich mit dem Remis in der vorderen Tabellenhälfte festsetzen.
Floskeln wie „Das Spiel hat keinen Verlierer verdient“ oder „Der Gewinner war der Handball“ wurden nach dem Spiel von allen Seiten bemüht. Die zahlreichen Zuschauer in der vollbesetzten Beutelsbacher Sporthalle waren begeistert vom Spiel der beiden Mannschaften.
Die Gastgeberinnen aus Weinstadt erwischten den besseren Start und führten nach vier Minuten mit 3:0. Nach dem Anschlusstreffer von Kapitänin Anja Schwenk kamen die Roten Löwinnen besser ins Spiel und gestalteten die Partie ausgeglichen. Nach der 5:6-Führung der Gäste durch Melina Wamsler sah sich der Trainer der SG Weinstadt in der 15. Minute zur ersten Auszeit gezwungen. Nun folgten die wohl stärksten 15 Minuten der Roten Löwinnen in der bisherigen Oberliga-Saison. Tor um Tor konnte sich die HSG absetzen und ließ sich dabei auch durch einen kurzzeitigen, verletzungsbedingten Ausfall von Kapitänin Anja Schwenk nicht aus dem Konzept bringen. So stand zur Halbzeitpause eine 10:16-Führung für die Roten Löwinnen auf der Anzeigetafel.
Nach der Halbzeitpause wendete sich das Blatt. Die Gastgeberinnen konnten ihr schnelles Angriffsspiel aufziehen und in der 40. Minute zum 17:17 ausgleichen. Ab diesem Zeitpunkt entwickelte sich ein rasantes Spiel auf Augenhöhe. Die HSG ließ sich durch die Aufholjagd der Gastgeberinnen nicht beeindrucken und besann sich nun wieder auf ihr Spiel. Kein Team konnte sich nun in der Folge entscheidend absetzen. Beim Stand von 24:24, 45 Sekunden vor Spielende, nahm HSG-Trainer Klaus Schwenk seine letzte Auszeit, um den letzten Spielzug zu besprechen. Jana Dammenmiller wurde auf Außen freigespielt und nutzte die Chance eiskalt zum 25:24-Führungstreffer. Nun blieben wiederum den Weinstädterinnen 17 Sekunden Zeit, um das Ergebnis zu korrigieren. Die Abwehr der Roten Löwinnen hielt bis zwei Sekunden vor dem Schlusspfiff den Angriffsbemühungen der Gastgeberinnen stand. Mit Ablauf der Spielzeit bekamen die Gastgeberinnen einen 7-Meter zugesprochen. Die 7-Meter-Schützin der Weinstädterinnen ließ der glänzend haltenden Laura Waldenmaier keine Chance und verwandelte nervenstark zum 25:25-Ausgleich.
Trainer Klaus Schwenk war nach dem Spiel beeindruckt von der Leistung seiner Mannschaft. „Auch wenn wir in der zweiten Halbzeit im Angriff zwei, drei falsche Entscheidungen getroffen haben, hat meine Mannschaft ein klasse Spiel abgeliefert. Mein Team hat sich auch nach der Aufholjagd der Weinstädterinnen nicht aus dem Konzept bringen lassen. Wir haben bis zum Schluss dagegengehalten und verdient einen Punkt mitgenommen“, so Schwenk.
Am kommenden Samstag um 20 Uhr ist die SG Dornstetten zu Gast in der Bargauer Feinhalle. Nach der 22:27-Hinspielniederlage hat das Team um Kapitänin Anja Schwenk gegen die Gegnerinnen aus Baden etwas gutzumachen.
Es spielten:
Laura Waldenmaier, Lucy Linder – Anja Schwenk (8/3), Mailin Fuchs (4), Melina Wamsler (4), Maya Hartmann (3), Jana Dammenmiller (3), Lilli Riek (1), Finnja Fuchs (1), Linda Barthle (1), Laura Emele, Annika Krieg, Jule Stütz, Anne Berger
M1 der HSG Bargau/Bettringen triumphiert auswärts gegen die SG Weinstadt 2
Mit einem überzeugenden 29:24-Auswärtssieg (13:12) gegen die SG Weinstadt 2 setzten die Männer 1 der HSG Bargau/Bettringen ihren positiven Trend fort. Vor rund 120 Zuschauern in der Sporthalle Weinstadt-Beutelsbach brauchten die Roten Löwen einige Minuten, um ins Spiel zu finden.
Der Beginn gehörte zunächst den Gastgebern. Während die HSG im Angriff noch nach ihrem Rhythmus suchte und auch die Abwehr zunächst etwas Zeit brauchte, um sich zu sortieren, nutzte Weinstadt die Anfangsphase konsequent und setzte sich früh mit 4:1 ab. Doch bereits nach rund sieben Minuten kam bei den Gästen spürbar mehr Tempo ins Spiel. Die Abwehr der Bargau/Bettringer formierte sich zunehmend zu ihrer gewohnten Stärke und begann, den gegnerischen Angriff immer besser zu kontrollieren. Gleichzeitig gewann auch das Angriffsspiel der HSG an Sicherheit und Dynamik, sodass sich die Löwen Stück für Stück zurückkämpften und schließlich mit einer knappen 13:12-Führung in die Halbzeitpause gingen.
Mit viel Energie startete die M1 in die zweite Hälfte. Vor allem das inzwischen gut eingespielte Tempospiel der Gäste machte sich nun bemerkbar. Immer wieder gelang es ihnen, über die erste Welle schnelle Gegenstoßtore zu erzielen und die Abwehr der SG Weinstadt unter Druck zu setzen. Ein entscheidender Moment folgte wenig später, als gegen die Gastgeber eine Rote Karte und eine Zwei-Minuten-Strafe ausgesprochen wurden. In dieser Phase nutzten die Roten Löwen ihre Überzahl konsequent aus. Unterstützt von starken Paraden im Tor gelang es der HSG, sich Tor um Tor abzusetzen und einen komfortablen Vorsprung herauszuwerfen.
Nach der kurzen Anlaufphase präsentierte sich die 6:0-Abwehr der HSG in der Defensive erneut sehr stabil und ließ den Gastgebern nur noch wenige klare Möglichkeiten. Auch im Tor zeigte das Team eine solide Leistung. Neben Noah Hartmann, der über weite Strecken mit starken Paraden überzeugte, feierte auch Routinier Tom Plaschke sein zweites Saisonspiel. Der Torhüter hatte seine Karriere eigentlich bereits beendet, half der Mannschaft nun aber noch einmal aus und kam im letzten Spielviertel zum Einsatz, in dem er sich mit einigen gelungenen Paraden auszeichnen konnte.
Am Ende brachte die HSG Bargau/Bettringen den Vorsprung souverän über die Zeit und sicherte sich mit dem 29:24-Erfolg zwei wichtige Auswärtspunkte sowie den zweiten Auswärtssieg der aktuellen Saison.
Nach einem spielfreien Wochenende steht für die Roten Löwen das nächste Auswärtsspiel an. Am Samstag, dem 21. März 2026, tritt die HSG um 16 Uhr bei der SV Remshalden 2 in der Stegwiesenhalle in Remshalden-Geradstetten an.
Es spielten: Tom Plaschke, Noah Hartmann (beide Tor); Jonas Schmutzert, Jonas Schwenk, Manuel Menz, Simon Rott, Tim Stadelmaier, Marco Wendisch, Florian Krazer, Lennard Sonnentag, Manuel Stelzer, Florian Kraft, Felix Krieg, Benedikt Ocker
F2: HSG Bargau/Bettringen muss sich in umkämpfter Partie geschlagen geben
Am vergangenen Wochenende waren die Frauen 2 der HSG Bargau/Bettringen beim SKV Rutesheim zu Gast. In der Frauen-Bezirksoberliga entwickelte sich von Beginn an eine intensive und umkämpfte Partie, in der sich zunächst keine Mannschaft entscheidend absetzen konnte.
Die HSG startete gut ins Spiel und konnte die Anfangsphase offen gestalten. Beide Mannschaften begegneten sich auf Augenhöhe und lieferten sich ein echtes Kopf-an-Kopf-Rennen. Immer wieder gelang es Bargau/Bettringen, sich im Angriff gute Chancen herauszuspielen und erfolgreich abzuschließen, während Rutesheim seine Möglichkeiten konsequent nutzte. So blieb das Spiel über weite Strecken der ersten Halbzeit ausgeglichen. Kurz vor der Pause konnten sich die Gastgeberinnen jedoch leicht absetzen, sodass es mit einem 16:13-Rückstand für die HSG in die Kabine ging.
Auch nach dem Seitenwechsel kämpften sich die Roten Löwinnen immer wieder heran und versuchten, den Abstand zu verkürzen. Trotz großem Einsatz und viel Kampfgeist gelang es jedoch nicht, das Spiel noch einmal zu drehen. Rutesheim nutzte seine Chancen konsequent und hielt den Vorsprung bis in die Schlussphase.
Am Ende musste sich die HSG Bargau/Bettringen mit 32:28 geschlagen geben. Trotz der Niederlage zeigte die Mannschaft über weite Strecken eine engagierte Leistung und großen Teamgeist.
Es spielten: Lea Obradovic (Tor), Franziska Liller (1), Lena Stadelmaier (1), Bianca Feil (7), Alicia Grünauer (1), Pia Schwenk (2), Marie Lange (6), Luisa Schwenk (3), Emma Riek (7), Ida Bulling, Sara Wolkenstein, Sarah Bothner.
M2 erkämpfen sich wichtigen Auswärtspunkt
Zum vermutlich schwierigsten Auswärtsspiel der Saison machten sich die Jungs der Roten Löwen am Samstagabend auf nach Obertürkheim.
Harzfrei, gegen die erfahrenste Mannschaft der Liga. Bislang war es nur dem Tabellenführer aus Schmiden vorbehalten, hier durch einen 25:26-Sieg Punkte einzufahren.
Die Ausgangslage auf Seiten der HSG hätte nicht wirklich schlechter sein können. Direkt fünf Spieler fielen verletzungsbedingt aus, und zusätzlich hatte man mit Simon Stütz nur einen Torhüter dabei. Zum Glück halfen Max Rieg, Timo Derst und Lukas Großkopf den Jungs - so konnte man wenigstens mit 10 Spielern antreten. Von alldem wollten sich die Roten Löwen aber nicht aus dem Konzept bringen lassen und an die Leistungen der Vorwochen anknüpfen.
Das Spiel startete ausgeglichen und die Gastgeber zeigten direkt, warum sie zu Hause kaum zu schlagen sind. Der erfahrene Rückraum spielte trotz des ungewohnten Spielgeräts einen sehr schnellen und technisch sauberen Angriff. Dies sah auf Seiten der HSG zu Beginn der Partie noch ein wenig anders aus. Einige technische Fehler schlichen sich ins Angriffsspiel und man merkte bei den meisten eine gewisse Unsicherheit. Man wollte kein hohes Risiko eingehen, um so den Gegner zu einfachen Toren einzuladen. Doch genau das passierte leider in den folgenden Minuten.
Trotz des dünn besetzten Kaders war die Vorgabe von Coach Munser, dass man selber das Spieltempo bestimmt und sich auf sein eigenes Umschaltspiel konzentrieren solle, um so dem stehenden Angriff aus dem Weg zu gehen und einfachere Tore über die erste und zweite Welle zu erzielen. Einfache Ballverluste im stehenden Angriff und ein schlechtes Rückzugsverhalten im Verbund luden die Gastgeber jedoch zu einfachen Toren im Gegenstoß ein. Die Folge war, dass man nach 14 Minuten mit 11:6 in Rückstand geraten war und die erste Auszeit für die Roten Löwen erfolgte.
In dieser machte Coach Munser deutlich, dass man sich unabhängig von technischen Fehlern und Fehlwürfen trotzdem auf den Rückzug konzentrieren müsse. Dies klappte im weiteren Verlauf sehr gut, und auch vorne fanden die Jungs zunehmend besser ins Spiel. Langsam hatte man ein gutes Gefühl für den Ball und erarbeitete sich sehr viele freie Chancen über Timo Derst oder Julian Weinhold. Leider wurde die ganze erste Halbzeit von sehr vielen fragwürdigen Schiedsrichterentscheidungen überschattet und so wurde einem mehrmals die Chance genommen, das Spiel auf seine Seite zu lenken. Allein Steffen Barthle ließ zweimal innerhalb kürzester Zeit seinen Gegenspieler in der ersten Welle stehen und belohnte sich mit dem Tor - doch es wurde beidemal ein Stürmerfoul zurückgepfiffen, was selbst die treuesten Obertürkheimer Fans nicht nachvollziehen konnten. Trotzdem schafften es die Jungs wieder einmal, einen hohen Rückstand so gut wie zu egalisieren, und gingen gerade einmal mit einem 20:18-Rückstand in die Pause.
Die Halbzeitansprache war klar: 20 Gegentore sind deutlich zu viel, die Prio in der Ansprache von Munser lag darin, die Durchbrüche der angreifenden Halbspieler höher und besser zu verteidigen, um so den Gegner zu Rückraumwürfen zu zwingen.
Dies klappte zu Beginn der zweiten Halbzeit auch deutlich besser, doch immer wieder fanden die Gegner über sehr intelligente Trickspielzüge ihren Weg zum Tor. Die Torausbeute auf Seiten der Roten Löwen war nun das Manko. Insgesamt wurden sieben freie Würfe im zweiten Abschnitt nicht im gegnerischen Gehäuse untergebracht. Bis zur 46. Minute konnte sich Obertürkheim wieder eine 4-Tore-Führung erarbeiten, und man ging beim Stand von 27:23 in die Crunch-Time.
Munser erinnerte seine Jungs nochmal an die Vorwoche, wo man einen 9-Tore-Rückstand binnen 15 Minuten aufgeholt hatte und genau mit dieser Einstellung und Motivation nahm die HSG die Mammutaufgabe wieder an. Im Angriff wurde wieder auf ein 7:6 umgestellt, und dadurch brachte ein 6:3-Lauf innerhalb von 10 Minuten die erste Führung für die Roten Löwen. In dieser Phase entschärfte Stütz direkt drei 7-Meter, und im Verbund wurde pfeilschnell über Kreilinger, Derst und Weinhold umgeschaltet.
40 Sekunden vor Spielende wurde die letzte Auszeit genommen, und es gab eine klare Vorgabe: Parteiball, keinen Ballverlust und erst so spät wie möglich den Abschluss erzwingen. Leider konnten die Jungs das nicht umsetzen und spielten 30 Sekunden vor Ende einen völlig überhasteten Fehlpass und so schenkte man Obertürkheim den letzten Angriff. Diese schafften es wieder einmal über einen ihrer vielen Trickspielzüge, einen freien Durchbruch über die halblinke Position zu erspielen. Simon Stütz, welcher zum Schluss eine überragende Partie zeigte, konnte den Ball entschärfen - Jubel auf Seiten der Roten Löwen und Enttäuschung bei den Gastgebern. Doch der Schiedsrichter entschied erneut auf 7-Meter. Große Verwunderung bei allen, da es eigentlich eine glasklare freie Chance ohne Körperkontakt war, doch die Entscheidung war nicht mehr zu ändern. So kassierten die Jungs in der 60. Spielminute den Ausgleich zum 30:30. Simon Stütz war noch dran, der Ball fand aber leider Gottes den Weg ins Tor.
Auf Seiten der HSG war man natürlich im ersten Moment enttäuscht und fühlte sich unfair behandelt, doch schon kurze Zeit später sah man das Positive: Man hätte zwischenzeitlich komplett unter die Räder kommen können, hatte das schwierigste Auswärtsspiel des Jahres und ist gerade einmal mit 10 Spielern angetreten. Zusätzlich hat man wieder einmal eine unfassbare Moral bewiesen und als eingeschworene Einheit den Gegner an den Rand der Verzweiflung gebracht. Im Großen und Ganzen kann man also von einem gewonnenen Punkt sprechen - auch wenn man wie schon in der Vorwoche die Chance auf zwei Punkte liegen gelassen hat.
Jetzt gilt es, im Training diese Woche vollen Fokus und volle Motivation an den Tag zu legen, um so am Wochenende - hoffentlich wieder einigermaßen vollbesetzt - gegen den direkten Konkurrenten aus Schorndorf zwei Punkte einzufahren!
Die Jungs bedanken sich bei ihren drei treuen Zuschauern für die Unterstützung - und bei Nickle, welcher kurzfristig als Zeitnehmer eingesprungen ist!
Es spielten: Simon Stütz, Chris Barthle (2), Timo Schramm (4), Daniel Barthle, Marius Kreilinger (3), Philipp Haas (6), Maximilian Rieg, Timo Derst (7), Steffen Barthle, Julian Weinhold (8), Lukas Großkopf
F3: Bittere Niederlage in Winnenden
Die Roten Löwinnen der HSG Bargau/Bettringen 3 verlieren auswärts beim HC Winnenden 2 knapp mit 17:18.
In der ersten Hälfte stand die Abwehr stark, im Angriff lief jedoch wenig zusammen - die HSG konnte sich zu selten selbst belohnen. Auch in der zweiten Halbzeit blieb das Spiel eng. Winnenden setzte sich zwischenzeitlich etwas ab, doch die Roten Löwinnen kämpften sich in den letzten Minuten noch einmal zurück. Mit zwei späten Treffern kamen sie auf 18:17 heran, für den Ausgleich reichte es leider nicht mehr.
Es spielten: Sara Fileppi (3), Jennifer Kretschmer (3), Caroline Lerch (3), Saskia Huttenlauch (2), Louisa Kornau (2), Laura Widmann (2), Carmen Derst (1), Alina Haag (1), Hanna Beißwanger, Teresa Haas, Lisa Jäger, Elena Kolb, Barbara Streit, Saskia Svoboda, Vanessa Weinhold
MJA: Punkteteilung nach gutem Spiel in Stuttgart
In einem temporeichen und bis zur letzten Sekunde spannenden Oberligaduell trennten sich das Team Stuttgart und die HSG Bargau/Bettringen mit 32:32 (16:18). Das Spiel in Stuttgart-Ost war über die gesamten 60 Minuten hinweg ein offener Schlagabtausch, bei dem sich keine Mannschaft entscheidend absetzen konnte.
Von Beginn an entwickelte sich ein intensives und schnelles Spiel. Beide Teams suchten konsequent den Weg zum Tor, sodass früh deutlich wurde, dass es ein Duell auf Augenhöhe werden würde. Nach einer Viertelstunde spiegelte der Spielstand von 8:8 die ausgeglichene Partie wider.
Die HSG musste dabei ersatzgeschwächt antreten und wurde zusätzlich von Spielern aus der B-Jugend unterstützt. Trotzdem gelang es den Gästen, sich im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit leicht abzusetzen. Durch konsequente Abschlüsse und eine engagierte Abwehrarbeit erspielte sich Bargau/Bettringen kurz vor der Pause eine knappe Führung. Mit dem Treffer von Lennard Kolb wenige Sekunden vor dem Halbzeitpfiff ging die HSG mit einer 18:16-Führung in die Kabine.
Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Partie intensiv und dynamisch. Stuttgart erhöhte den Druck, während die HSG immer wieder Antworten im Angriff fand. In dieser Phase wurde auch Torhüter Noel Aktas zu einem wichtigen Faktor. Mit mehreren starken Paraden hielt er die HSG in engen Situationen im Spiel und verhinderte mehrfach eine Führung der Gastgeber.
Dennoch gelang es Stuttgart im weiteren Verlauf, die Partie erneut auszugleichen. Immer wieder wechselte die Führung oder der Spielstand wurde egalisiert – ein deutliches Zeichen für das hohe Niveau und die Ausgeglichenheit beider Mannschaften.
Die letzten Minuten entwickelten sich schließlich zu einer wilden und teilweise chaotischen Schlussphase. Stuttgart stellte auf eine offensive Manndeckung um und versuchte mit maximalem Risiko den Ballgewinn zu erzwingen. Dadurch entstanden auf beiden Seiten hektische Angriffe, schnelle Ballverluste und zahlreiche Torchancen.
In der 56. Minute brachte Lennard Sonnentag die HSG mit 32:30 in Führung und es schien kurzzeitig, als könnten die Gäste das Spiel entscheiden. Stuttgart kämpfte sich jedoch noch einmal zurück und verkürzte zunächst auf 31:32.
21 Sekunden vor dem Ende erhielt Stuttgart schließlich noch einen Siebenmeter, welcher zum 32:32-Ausgleich führte. Die HSG nahm unmittelbar danach noch eine Auszeit, doch die verbleibenden Sekunden reichten nicht mehr für einen entscheidenden Abschluss.
Am Ende steht ein leistungsgerechtes Unentschieden in einem schnellen und intensiven Spiel zweier Mannschaften auf Augenhöhe. Trotz personeller Engpässe und Unterstützung aus der B-Jugend zeigte die HSG Bargau/Bettringen eine kämpferisch starke Leistung. Ebenso zeigte man die Fähigkeiten die man in der Saison geschaffen hatte geht mit viel Motivation in das letzte Heimspiel in Bettringen gegen die SG Remstal.
Es spielten: Lennard Sonnentag (9), Lennard Kolb (5), Leo Mayer (5), Paul Offenhäuser (5), Tim Groß (3), Sebastian Koscheluh (3), Philipp Kolb (1), Jonas Weiß (1), Noel Aktas, Thilo Hegele, Benjamin Süß